Nur weil gewisse Bevölkerungsgruppen keine Minarette akzeptieren wollen, braucht es noch keine Erklärung von Solothurn.
Wir leiden schon seit geraumer Zeit unter der wirtschaftlichen Globalisierung, müssen wir jetzt auch noch die soziale Globalisierung akzeptieren? Müssen eigentlich alle Weltanschauungen gleichgeschaltet werden? Ich sehe hier eine neue Macht im Staate: Irgendwelche Gruppierung wollen eine Bevormundung der Bevölkerung, mit einem Grund: die Schweiz soll makellos im Ausland präsent sein.Nicht umsonst sind auch Parteimitglieder bürgerlichen Parteien als Mitinitianten dabei. Das angeschlagene Wirtschatsimage muss neu aufgewertet werden, man lenkt ab von aktuellen wichtigen Problemen und schieb Minarettverbote, Ausschaffunginitiativen und andere, scheinbar menschenrechtswiedrige Aktionen vor. Wollen diese Kreise die Spannung in Sachen Religion noch anheizen? Es braucht keine weitere Gesetze und Vorschriften, die bestehenden müssen nur konsequent angewendet werden. Man wähnt sich stolz, Bürger eines unabhängigen Staates zu sein, man möchte trotz grossen Wirtschaftsräume unabhängig sein, möchte seine Zukunft selber bestimmen; wir haben dies seit über 700 Jahren so gemacht, war dies so schlecht? Andere Staaten verstossen andauernd gegen Menschenrechte, viele Politiker interessiert das nicht , ihnen bleibt das gute wirtschaftliche Image im Vordergrund, denn Business stört sich nicht an Verfehlungen gegen die Menschenrechte.Eines ist aber sicher: wird der innere Frieden eines Landes nicht mehr garantiert, dann ist der Ofen endgültig aus. Die Jurassier lassen Grüssen.
Parteilos, 2. Juni 2010
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Einseitige Menschenrechts Begehren
Alles was sich rund um den "Club Helvetique" , die Bundesrichter und Medienmeinungen abspielt, könnte nicht volksfeindlicher und linker sein! Was in Solothurn diskutiert und beschlossen wurde, würde nie von einer Mehrheit an der Urne goutiert. Diese "einseitigen Edelhumanisten" hassen offenbar die einfache Bevölkerungsmehrheit im Lande, wie der Teufel das Weihwasser! Wir Bürger(innen), die mit ehrlichen und pünktlichen Steuerzahlungen den Staat am Leben halten, müssen leider auch das gleiche sagen über diese "Nebendenschuhen" Schulmeister und Schweizerhasser!
Grossrat bis 1986 Aarau / Aargau, 2. Juni 2010
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Problematisch am allgemeinen Verweis auf die Menschenrechte ist, dass die "Religionsfreiheit" immer mehr gegen die anderen Freiheiten instrumentalisiert wird.
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Gerade auch unsere FreundInnen aus dem politisch rechten Lager sollten doch eigentlich Gefallen an dieser Idee finden...
...man stelle sich als Beispiel nur einmal vor, die von ihnen so gefürchteten invasiven Islamisten wüden dereinst mittels einer Initiative den Burkazwang und die Scharia einführen wollen - dies würde dann hiermit automatisch verhindert, da dies gegen unsere Grundrechte verstossen würde! Et voilà, die Gefahr der Islamisierung wäre gebannt! ;-)
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Grund- und Menschenrechte sind die Basis unserer Demokratie - die beiden Dinge sollten einander unterstützen und nicht gegeneinander ausgespielt werden!
Deshalb ist es sinnvoll, auch Volksinitiativen vor ihrer Lancierung auf ihre Vereinbarkeit mit unseren Grundrechten zu prüfen. Dies würde gleichzeitig auch die Demokratie selbst stärken, da sich diese dann nicht mehr so leicht selber untergraben kann.
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Hr.Moser Sie sind auf einem falschen Planeten. Das hat nichts mit unserem Problem zu tun. Beste lösung für Sie wäre Auswandern.
Martin Meier, 1. Juni 2010
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Hr.Zaugg. Haben die SP oder Linken schon einmal eine Linie gehabt. Siehe Personenfreizügiket,Harmos alles knapp angenommen??? Das ist purer Neid auf die SVP.
Hat mit Hr.Blocher und Menschenrecht nichts zu tun. Diese Leute sollen sich schnellstens unseren Gesetzen anpassen, sonst sofort das Land verlassen. Das ist meine Meinung.
Martin Meier, 1. Juni 2010
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Nehmen wir einmal folgendes - natürlich unwahrscheinliches aber durch Zusammenspiel widriger Umstände vorstellbares und historisch belegtes - Szenarium an:
Es wird eine Initiative angenommen, dass rothaarige Schweizerinnen, die einen Buckel und im Haus einen Vogel haben und eine Gehilfe benötigen, als Hexen zu deklarieren und deshalb auszubürgern seien. Extrem unwahrscheinlich - aber bereits geschehen. Hätten da nicht die Menschenrechte Priorität vor demokratisch gefassten Beschlüssen ? Auch Lynchjustiz war bisweilen ein "demokratisch legitimierter" Vorgang.
1. Juni 2010
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Das ist typisch Links,Volksinitiativen als Ungültig erklären ,was denken Sie eigentlich meine Damen und Herren. Es Regiert immer noch das Volk.
Sonst werden Sie bei der nächsten Abstimmung, wieder entäuscht sein.
Martin Meier, 1. Juni 2010
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Dass die Demokratie selber ein Recht jedes Menschen sei (Punkt 3), erklärt noch nicht, weshalb es ohne Beachtung der Menschenrechte keine Demokratie geben kann.
Vertauschen wir mal die Worte in Punkt 3: "Wir wissen, dass es ohne Dächer auch kein Haus geben kann, denn das Haus ist selber ein Dach und daher integraler Bestandteil der Dächer".
Mit dem blossen Hinweis, Demokratie sei ein Menschenrecht, kann man nicht erklären, weshalb es ohne Grundrechte keine Demokratie geben kann. Das Haus (Demokratie) bedarf vielmehr eines Daches (schützende Grundrechte), um überhaupt zu einem Haus zu werden, weil nur ein Dach das Haus vor Witterungseinflüssen (Missbrauch der Volksrechte) und somit vor Zerfall schützt.
Wenn es ohne Beachtung der Menschenrechte keine Demokratie geben kann, w e i l die Demokratie selber ein Recht jedes Menschen ist, müsste man zudem daraus folgern, dass die Schweiz nicht als Demokratie bezeichnet werden kann, w e i l nicht jede Einwohnerin und jeder Einwohner politische Rechte geniesst, wie wir das fordern. Diese Schlussfolgerung ginge nicht nur der SVP zu weit, und sie kann unsere eigenen Argumente gegen uns wenden: "Wenn Eurer Ansicht nach die Schweiz keine Demokratie ist, können Volksrechte auch nicht missbraucht werden", oder: „Ihr fordert nicht nur einen übermässigen Grundrechtschutz, sondern behauptet nun auch noch, ohne das Ausländerstimm- und -wahlrecht gebe es keine Demokratie?“.
Besser wäre also: "Wir wissen, dass die Demokratie kein absolutes Prinzip ist, sondern der Unzterstützung durch das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit bedarf, ansonsten widerspricht das der Logik der Demokratie (etwa, wenn gewissen Bürgerninnen und Bürgern in einer Abstimmung das Stimmrecht entzogen wird) oder zerstört zumindest die Werte (wenn Bürgerinnen und Bürgern der Schutz anderer Grundrechte in juristisch nicht haltbarer Weise verwehrt wird), auf denen die Demokratie selbst beruht".
(Nur die Menschenwürde ist ein absolutes Prinzip. Sie zu achten und zu schützen ist in einem demokratischen Rechtsstaat Verpflichtung der staatlichen Gewalt - auch wenn diese direkt vom Volk ausgeht).
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